Im September musste  die zweite und dritte Reihe der DAX Familie (der MDAX und der SDAX) starke Rücksetzer hinnehmen. Der SDAX bspw. befindet sich nun an einer guten Unterstützung. Mit einem %ualen Rücksetzer von 5,24% fiel der Rückgang im September ungewöhnlich stark aus. Zumal unsere Nachbarländer wie die  Schweiz, Großbritannien und  Frankreich punkten. Um mehr als 1% geht es hier aufwärts.  Ein Comeback erlebt derzeit der japanische Aktienmarkt. Vom ATH Kurs aus dem Jahr 1990 sind wir zwar noch gute 40% entfernt aber der Nikkei gewinnt zunehmend an Dynamik. Dies verdeutlicht die deutliche Outperformance gegenüber allen anderen Indizes im vergangenen Monat. Um starke 5,49% legt der Nikkei im September zu. Technologiewerte korrigieren im September. Einen Rückgang von 6,63% musste bspw. der TecDAX hinnehmen. Zu Beginn des Oktobers nimmt die Korrektur weiter an Fahrt auf. Auch die amerikanischen Indizes korrigieren nun, befinden sich aber weiterhin im Aufwärtstrend.

Bei den Devisen fällt auf das der € gegenüber der schwedischen Krone nun nach langer Zeit die Richtung gewechselt hat. Nach genau fast einem Jahr befindet sich der € bei diesem Devisenpaar nun im Abwärtstrend. Seit dem Tief im August 2012 bei 8,327 konnte der € bis zu einem Kurs von 10,613 im August 2018 steigen. Dies entspricht einer %ualen Steigerungsrate von 27,45%. Die Jahre zuvor  hatte der € enorm gegenüber der schwedischen Krone verloren. Ausgehend vom höchsten Stand des € gegenüber der schwedischen Krone im Februar 2009 bei einem Kurs von 11,427 korrigierte der € bis August 2012 um ca. 27%. Im August 2012 lag der Wechselkurs € zu SEK bei nur noch 8,327.

Der Ölpreis kennt kein Halten mehr. Der Widerstand bei 80 US$ wurde im dritten Anlauf nun geknackt. Wer sich 2016 Ölaktien ins Depot gelegt hat profitiert nun von steigenden Kurs- und Dividendenrenditen. Beim Goldpreis könnte sich nun eine gute Einstiegsgelegenheit ergeben. Wir befinden uns nun fast punktgenau wieder an der Unterstützung bei ca. 1.180 bzw. 1.175 US$. Bis zu 100 Punkte darunter befinden sich weitere markante langjährige Unterstützungen die halten sollten.

Die Musterdepots konnten sich in den vergangenen 4 Wochen gut behaupten und weisen nach wie vor in den meisten Fällen eine deutliche Outperformance gegenüber dem Vergleichsindex MSCI World auf. Insbesondere das von mir am 13.12.2017 erstellte Musterdepot für das Kalenderjahr 2018 punktet. Während der MSCI World Index nur 1,91% in 2018 bisher kumuliert zulegt konnten die im Musterdepot vier beinhalteten Unternehmen starke 10,67% zulegen. Hinzu kommen bei drei der vier Unternehmen stetig steigende Dividendenrenditen, da es sich hier um sehr verlässliche Dividendenzahler handelt. Das ziemlich genau vor einem Jahr erstellte Musterdepot der Turnaround Werte kann nun schon seit einigen Monaten nicht mehr mit dem MSCI World Index mithalten. Turnaroundwerte sind Unternehmen die von einem Abwärts- in den Aufwärtstrend gewechselt haben. Der Wechsel zeichnet sich durch ein Überschreiten der 200-Tage Linie aus. Von den 9 im Musterdepot vertretenen Unternehmen weisen 6 aktuell eine Negativrendite aus. Dennoch konnte das Musterdepot um 4,44% nach aktuell 12 Monaten Laufzeit zulegen. Dies ist insbesondere der starken Performance der US-amerikanischen Unternehmen Nike und Verisk Analytics geschuldet. Alle Musterdepots finden Sie in der folgenden Datei:

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Seit der Blogausgabe Mai 2018 stelle ich Ihnen Börsenstars vor. Börsenstars überzeugen durch Ihre langfristig zuverlässig erzielten Kursrenditen. In dieser Ausgabe stelle ich Ihnen gleich zwei Unternehmen vor welche in Deutschland nicht bekannt sein sollten. Beide Unternehmen kommen aus den USA. Das erste Unternehmen bewegt sich vornehmlich in Nischenmärkten. Das Portfolio umfasst Geschäftsfelder wie RF Technologien (Maut), Rechtsberatung, Bauunternehmen, Softwareunternehmen, medizinische Unternehmen, wissenschaftliche Bildverarbeitung, Messausrüstung, Pumpen und Energiesysteme. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 26 Mrd. € ist dieses Unternehmen 2018 erstmals in die Rangliste der 500 größten börsennotierten Konzerne der Welt aufgestiegen. Das Unternehmen heißt „Roper Technologies“. Schaut man sich den langfristigen Chartverlauf an erkennt man sehr schnell die konstant und zuverlässig erwirtschafteten Kursrenditen der Vergangenheit. In den vergangenen 20 Jahren wurden nur 3 Jahre mit einer negativen Kursrendite abgeschlossen. Bei 2 der 3 Jahre handelt es sich um außergewöhnlich schlechte Börsenjahre (2002 und 2008). Im Jahr 2016 war zudem die negative Rendite von 3,54% überschaubar. Im Mittel erwirtschaftet das Unternehmen eine effektive jährliche Kursrendite von ca. 17%. Die Dividende wurde in jedem der letzten 14 Jahre immer um mehr als 10% gesteigert. Der Mittelwert der letzten 7 Jahre liegt sogar bei 20,78%. Die Dividendenrendite ist zwar sehr gering (aktuell: 0,55%), dies ist aber auch der sehr guten Kursentwicklung der letzten Jahre geschuldet. Bei diesem Investment konnte man stets ruhig schlafen.

Das zweite Unternehmen was ich Ihnen vorstellen möchte ist der Branche „Technologie – Software“ zuzuordnen. Auch dieses Unternehmen schafft es den Kapitalgebern konstante Kursrenditen zu liefern. Das US-amerikanische Unternehmen „Ansys“ entwickelt Simulationssoftware für industrielle Entwicklungsprozesse und profitiert damit vom Zukunftsprojekt Industrie 4.0 (der umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion). Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei 12,3 Mrd. €. Damit ist dieses Unternehmen ein gutes Stück kleiner wie die zuvor genannte „Roper Technologies“. In den vergangenen 20 Jahren wurden auch hier nur 3 Jahre mit Verlust beendet wobei auch hier die schlechten Börsenjahre 2002 und 2008 zu nennen sind. Auffällig bei diesem Unternehmen ist das die wenigen negativen Kursrenditen sehr schnell wieder aufgeholt wurden. Während so manche Technologieunternehmen aus der Softwarebranche viele lange Jahre (nicht selten mehr als 10 Jahre) benötigten um lang zurückliegende All-Time High Kurse aus Zeiten der New Economy Blase (Jahrtausendwende) wieder zu erreichen schafft „Ansys“ i.d.R. dieses Kunststück innerhalb von nur 2 Jahren. Das Unternehmen erwirtschaftete in der Vergangenheit stets konstante Kursrenditen von im Mittel 21%. Eine Dividende wurde bisher nicht ausbezahlt was in der Softwarebranche nicht unüblich ist. Pünktlich zur heutigen Blogausgabe hat das Unternehmen die 200-Tage Linie erreicht. Ein langfristig ausgerichteter Kapitalinvestor kann jetzt zugreifen. Auch wenn es hier noch weiter abwärts gehen kann hat die Vergangenheit (wie oben ausgeführt) gezeigt, dass die Verluste relativ schnell wieder aufgeholt werden.

Die Börse befindet sich nun in einer spannenden Phase. Ob auch die US-amerikanischen Indizes in den Abwärtstrend wechseln erfahren wir dann pünktlich zur nächsten Blogausgabe. Diese erscheint wie üblich in übereinstimmender Tages- und Monatszahl, somit am 11.11.